Archiv für die Kategorie ‘ding//e’

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(Im)-Mobil

2009/09/11

Paradoxon der Sorge: das Bemühen, das Automobil zu schützen und zu erhalten, macht es immobil.

Paradoxon der Sorge

Paradoxon der Sorge

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Revolutionen des Alltäglichen

2009/08/22

Unter dem Motto >Revolutionen des Alltäglichen< zeigt das Musem Morsbroich vom 23. August 2009 – 01. November 2009 Werke von insgesamt acht lateinamerikanischen KünstlerInnen, die sich mit Alltagsgegenständen auseinander setzen.

Zum einen gilt der Blick den Spuren kultureller Verweise und Zusammenhänge in den Dingen, die kritisch auf ihre aktuelle Wertung und Wirkung  im globalisierten Alltag hinterfragt werden.

Zum anderen werden Dinge aus eben diesem kulurell-historischen Kontext gelöst, um Materialität und Form hervor treten zu lassen. Die Dinge verlieren ihre alltägliche Vertrautheit und lassen eine veränderte Wahrnehmung zu, die einen neuen Bedeutungsraum eröffnet, von dem aus die >Revolutionen des Alltäglichen< vorstellbar werden.

Eine Kurzbesprechung der Ausstellung findet sich im art-magazin.

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Dingpflege// Bolle Milchflasche/1950

2009/04/19

Für ein Jahr bin ich „Dingpflegerin“ und kümmere mich um die Bolle Milchflasche aus dem Jahr 1950, die im Werkbundarchiv | Museum der Dinge, Berlin ausgestellt ist.

Alltagsdinge sind einbezogen in Muster der Wahrnehmung, Geschichte(n) und Erfahrungen. Von ihnen aus werden Wünsche und Erinnerungen gleichermaßen geweckt. Mehr als ein nützlicher Gegen-Stand, sind die Dinge Medien, die mir meine Welt eröffnen.

BOLLE Milchflaschen im Museum der Dinge Berlin

BOLLE Milchflaschen im Museum der Dinge Berlin

Die Milchflasche ist für mich mit Kindheit verbunden, indem sie fast vergessene Erlebnisse in Schulpausen, Ferien wieder greifbar werden lässt. Im Alltag heute ist Milch für mich wichtiges Lebensmittel, aber in anderen Behältern, während die Milchflasche für ein (zu) teures und auch schlecht zu transportierendes Produkt steht, das ich mir nur selten leiste.

Mit der „Pflege“ der Bolle Milchflasche will ich die Bilder und Erlebnisse, die sie bei mir wach gerufen hat, ergänzen und vertiefen um die Recherche der Rolle, die sie im Alltag anderer gespielt hat und welche Erfahrungen sie noch heute vermittelt.