//Die Linie | Bewegung in Raum und Zeit

Mein Essay zur Linie ist veröffentlicht auf kunsttext.werk, einer neuen Online-Plattform, die  zum wissenschaftlichen Austauschvom Fachbereich Kunstgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz initiiert wurde und vom Grazer Kunstverein unterstützt wird.

Die Linie war Gegenstand der künstlerischen Erkundung, die KEMacts (Kaaren Beckhof, Elvira Hufschmid, Monika Lilleike).in der simultanen Performance “LuftLinie~SteinKante///” unternommen haben. Der Text bildet ein gleichsam nachträgliches Element zur Aktion, indem Besonderheiten der Linie gleichfalls erkundet, reflektiert und auf einzelne Momente der Performance bezogen werden.

Der Blick gilt insbesondere der Linie als Bewegung in Raum und Zeit. Leitend ist hierbei die These:
Die Natur kennt keine Linie , die Line [linea.lat.] ist ein Konstrukt: Wir denken und ziehen Linien, um Verbindungen zwischen Dingen, Bewegung, Zeit und Raum sichtbar zu machen, die als solche nicht sichtbar sind. Die Linie bildet nicht ab, sondern bildet, stellt etwas her, das ohne sie nicht gesehen wird.

Eine Kurzversion des Textes liegt der DVD bei, die in Kürze veröffentliicht wird.