//Storytelling | Nachhaltigkeit

Reposted from ccclab.org

Was bringt Transmedia Storytelling für die Kommunikation von Nachhaltigkeit und Transformation?
Dieser Frage bin ich in meinem Beitrag zur  Fachtagung Nachhaltigkeit. Klimawandel. Transformation. nachgegangen.

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Kuratieren, curation? | re-edit!

Kuratieren ist angesagt – nein, keine Ausstellung, sondern die Inhalte, die man im Web findet: Denn nicht mehr „content is king“, sondern „curation is king.“

Angesichts der Informationsfülle, die uns das Web bietet, gewinnt erst der Inhalt, der in einen Kontext gestellt ist, an Qualität. Auswahl, Bewertung und intelligentes Arrangement der Inhalte schaffen den gewünschten Mehrwert gegenüber einer ungeordneten oder bloß maschinell aggregierten Ansammlung von Informationen.

Plattformen wie storify, scoop.it unterstützen diese Formen aktueller Zusammenstellungen in Echtzeit, die via sharing weiter verbreitet und erneut in andere Kontexte gestellt werden: eine neverending story oder ein perpetual beta zieht seine viralen Kreise.

So liegt es nahe, dass ich auch meine Recherche zu „kuratieren“ im Web auf storify zusammengestellt habe.

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So sehr ich diese Form der Wissensaufbereitung und –verteilung schätze und für einen adäquaten Umgang mit den Inhalten, Strukturen und Prozessen des Web halte, so wenig vermag mich der Begriff des Kuratierens überzeugen.

  • Vielmehr erscheint mir die Rede vom Kuratieren als ein Versuch, neue mediale Prozesse mit einem alten Begriff zu umschreiben: dabei wird an Ähnlichkeiten angeknüpft, die auch im ersten Zug die Verständlichkeit des Neuen erleichtern, zugleich aber entscheidende Merkmale der aktuellen, neuen medialen Umgangsformen verfehlen.

Traditionell ist mit Kuratieren eine im Museums- und Ausstellungsbetrieb übliche und an fachliche Kompetenzen gebundene Praktik gemeint: das konzeptionelle Zusammenstellen und Gestalten einer Sammlung oder Ausstellung. Darin liegt die Ähnlichkeit zum Umgang mit Webinhalten.

Doch dann folgen auch schon die Unterschiede: Traditionell ist das Kuratieren auf die Präsentation in einen bestimmten Raum und/oder den Bestand einer Sammlung ausgerichtet, ihre Pflege und Verwaltung. BesucherInnen bleiben ZuschauerInnen oder interagieren innerhalb kuratorisch festgesetzter Grenzen. Auch im Fall einer Wanderausstellung geht es um eine möglichst identische Wiederholung der ursprünglich kuratierten Zusammenstellung.

Im Web hingegen ist die Anordnung der Inhalte auf Aktualität hin orientiert und offen für Prozesse des sharing, die viral verlaufen und mit der (globalen) Verbreitung auch das Verändern, das weitere Verwenden und erneute Zusammenstellen der Inhalte seitens der NutzerInnen einschließen. So lautet ein Vorschlag, in Bezug aufs Web von „curation“ und „curator“ zu sprechen, um diese Unterschiede zu verdeutlichen.

  • Ich bevorzuge den Begriff des re-edit. Denn hier steckt das Offene, das Verteilen, das Wiederverwenden, das erneute Anordnen und Herausgeben, wie es die Praktik im Web kennzeichnet, bereits im Wort.
  • Es geht um einen prinzipiell nicht geschlossenen oder abzuschließenden Prozess („perpetual beta“), der über sharing einen viralen Verlauf nimmt, copy and paste als Aneignungsformen zulässt – nicht als Plagiat – sondern unter CC Lizenz als transparente Nutzung bis hin zur Kollaboration.

Als eine auch in Film und Musik gebräuchliche Bezeichnung verweist re-edit gleichwohl nicht, wie das Kuratieren, auf eine traditionelle Profession, sondern auf eine Praktik im Umgang mit einem Medium. Im Fall des Web re-editieren UserInnen ebenso wie professionelle JournalistInnen. Die Qualität eines re-edit bemisst sich am Ausmaß des Aufrufens, („view“), sharing, Kommentierens und voting sowie weiteren re-edit des content seitens der UserInnen.

Linksammlung #kuratieren

//Social Media Meetup | Jüdisches Museum Berlin

Das Jüdische Museum Berlin hatte für heute nachmittag zum “Social Media Media Meet up” eingeladen: Wer im Blog, auf twittter oder Facebook über die aktuelle Sonderausstellung “Heimatkunde”berichten will, hatte Gelegenheit zum Rundgang durch die Ausstellung und zum Gespräch mit der Kuratorin.

Unterlagen Social Media Meetup

Als Gäste wurden wir besonders begrüßt, durch die Ausstellung begleitet und konnten schließlich bei Getränk und Gummibärchen unsere Eindrücke austauschen und uns auch weiter vernetzen.

Social Media Meetups sind eine weltweit verbreitete Form, um offline Treffen und Diskussionen für Professionals und Aktive im Social Media Bereich zu organisieren. Die Themen sind dabei vielfältig – Marketing, Geschäftsführung, aber auch Freizeit, Community, Kunst und Kultur.

So ist es sehr zu begrüßen, wenn das Jüdische Museum Berlin mit seinem noch recht jungen Social Media Auftritt auf twitter, Facebook und flickr zugleich diese Meetups im physischen Leben etabliert!

//Above | Street Art Philosophy

Street Slogans – Lebensphilosophie als Botschaft  im urbanen  öffentlichen Raum verbreitet der StreetArt Künstler Above zur Zeit in Melbourne.

Above | Street Slogans Melbourne

Photo by Above via Vandalog

Website Above
Urbanartcore
| Berlin-based Urban Art, Graffiti, Street Art & Urban Culture blog
Above’s Street Art Philosophy

Vandalog
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Above in Melbourne