//Zeitpassage

Zeitpassage 01 | Duisburg 2013
zeitpassage 02 | duisburg 2013
Zeitpassage 03 | Duisburg 2013
Zeitpassage 04 | Duisburg 2013

Duisburg Hochfeld 2013 | Passage zurück in die Kindheit

Verstreute Erinnerungen
an lange Vergangenes
mischen sich mit

Bekanntem aus dem Alltag
hier und jetzt.

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//Zeit im Spiegel urbaner Orte | Kreuzberg Pavillon

Kreuzberg Pavillon | 02 jun 2011

Kreuzberg Pavillon | 02 jun 2011

Im Fenster des Kreuzberg Pavillon plaziert, entstand aus meinen beiden Texten + Fotos der Serie [Zeit im Vorbeigehen | Vorbeigehen der Zeit] eine weitere Spiegelung.

//Vienna Walks I | urban space + music

Der Rhythmus des Körpers beim Laufen durch den urbanen Raum wird vom walkingproject.net im Bild erfasst: in der Bewegung als Video, das die Schritte aufzeichnet und statisch als Foto,  das die städtische Umgebung der Strecken durch Wien  fest hält.

Anschließend erfolgt die musikalische Umsetzung durch das Team:  “Wir erschaffen ortsbezogene Musik, die auf dem Rhythmus eines Körpers basiert, der sich durch diesen Raum bewegt, den öffentlichen Raum, der voll von Körpern ist, die Rhythmus erzeugen.”

Am 16.04. war ich in Wien bei der Live Session dabei. Leider ist die Aufzeichnung noch nicht online.

walkingproject.net

//Rainald Goetz | Im Gespräch: “Nein.Ja.Freude”

Rainald Goetz hat erstmals einen Bildband veröffentlicht: “elfter September 2010 – Bilder eines Jahrzehnts”. Leider habe ich die Präsentation, die schon letzte Woche hier in Berlin statt gefunden hat, verpasst.

In der ZEIT spricht Goetz übers Schreiben, nicht mehr Schreiben können/wollen und die Alternative, (wieder) Arzt zu sein. Meine Lieblingssätze von Goetz: “Mir geht es um die Relevanz des Themas, dieses Weltbereichs, den ich meiner sogenannten teilnehmenden Beobachtung aussetze, von innen, von außen und möglichst böse”, und “… es geht um Wahrheit. Quote ist was für Loser.”

ZEITmagazin, 09.09.2010 Nr. 37, Chr. Amend

//Die Linie | subway drawings / W. Anastasi

“It’s not psychological, it’s physical”, so hat William Anastasi die Zeichnungen erklärt, die entstanden sind, wenn er – in der U-Bahn auf dem Weg zu John Cage und zum gemeinsamem Schachspiel-  den Stift auf das Papier gehalten hat:  Blind, ohne Hinsehen, allein durch die Bewegung der U-Bahn haben sich Linien eingezeichnet: “Subway Drawings” sind neben weiteren Arbeiten von Anastasi bis zum 17.April noch in der Niels Borch Jensen Galerie in Berlin zu sehen.

//photoautomat /001 | What you see is what you get

What you see is what you get: “Der Spiegel und der Körper (…) sind Komplizen, so oft der Blick in den Spiegel fällt.” (Hans Belting 2001)

Photoautomat Kaisers Fhain 2010

Photoautomat Kaisers Fhain 2010

Das klassische Selbstportrait kann seit der Renaissance als eigenes Bildgenre ausgewiesen werden; in Vorformen ist es aber schon seit der Antike, etwa im Mythos des Narziss bekannt. Das Medium des Selbstbildes ist der Spiegel. Er vermittelt  im Augenblick den Anblick von Identität, der dem Auge im Blick auf den eigenen Körper verwehrt ist, indem es ihn immer nur als zerschnittenen, zerstückelten Körper wahrzunehmen vermag. (SCHNITT/STELLE  – Der Körper im Zeitalter seiner Herstellbarkeit )